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Hauptbahnhöfe Dortmund Hbf, Dortmund Signal Iduna Park
Bahnunternehmen DB, DB-SNCF
Flughäfen Flughafen Dortmund
Öffentlicher Verkehr Zug, S-Bahn, Bus, Taxi
Fahrkarten und Rabatte

Das Schöner-Tag-Ticket NRW, DB BahnCard

 

Dortmund, die Großstadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr ist im Bundesland Nordrhein-Westfalen gelegen. Eine Reise mit dem Zug nach Dortmund lohnt allemal. Die knapp 590.000 Einwohner zählende Metropole ist nicht nur eines der wichtigsten Handels- und Wirtschaftszentren im Ruhrgebiet, sondern wartet auch mit einem der bekanntesten und beliebtesten Fußballvereine Deutschlands auf: den BVB. Der Fußballclub Borussia Dortmund spielt nicht nur in der Bundesliga, sondern auch international an der Spitze. Die Vereinsfarben begegnen Reisenden schon, sobald sie aus dem Hauptbahnhof treten: Das Dortmunder U, eines der Wahrzeichen der Stadt, verströmt sein gelbes Licht über den Dächern der Metropole.. Und Sport verbindet ja bekanntlich! Nicht zuletzt deshalb sind die Einwohner der Stadt Dortmund, die südwestlich an das deutsche Mittelgebirge, im Süden an die Ausläufer des Sauerlands und im Westen an das Ruhrgebiet grenzt, als zugängliche und warmherzige Zeitgenossen bekannt. Ausgewogenheit könnte ebenfalls zu den Charakterzügen der Dortmunder gehören, denn die Stadt liegt laut Vermessungsamt direkt in der Mitte des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Zug nach Dormund

Dortmund gilt mit seinem Flughafen sowie seinem Hauptbahnhof verkehrstechnisch zu den wichtigsten Knotenpunkten des ganzen Bundeslandes und sogar darüber hinaus. Der Dortmunder Hauptbahnhof wickelt täglich 190.000 Reisende ab und zählt zu den deutschlandweit 21 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie. Es verkehren ICE-Züge und IC-Züge, die von der DB Fernverkehr AG bedient werden, sowie Thalys-Züge und natürlich Regional- und S-Bahnen.

Über die ICE-Züge besteht beispielsweise eine direkte Verbindung vom Wiener Hauptbahnhof nach Dortmund Hauptbahnhof, mit der Reisende in nur knapp über 10 Stunden Fahrtzeit an ihr Ziel in Nordrhein-Westfalen gelangen. Mit dem Thalys fahren Reisende von Paris Gare du Nord nach Dortmund Hauptbahnhof in nur 4 Stunden und 49 Minuten, und das ganz bequem ohne umzusteigen. Darüber hinaus verkehren regelmäßig ICE-Züge auf den Strecken Berlin-Köln, Hamburg-Frankfurt, München-Düsseldorf und Hannover-Basel. Mit dem IC gelangt man auch direkt an die Ostsee nach Stralsund oder in die Alpen ins österreichische Innsbruck. Dieses äußerst gut ausgebaute und effizient bediente Schienenverkehrsnetz rund um den Dortmunder Hauptbahnhof zählt mit 297 Ankünften und Abfahrten von Fernzügen pro Tag zu den bedeutendsten Knotenpunkten des ganzen Landes. Neben dem Dortmunder Hauptbahnhof, der seit 2017 einem großflächigen Umbau unterzogen wird, gibt es in der Stadt noch 23 weitere Regionalbahnhöfe.

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Dortmund

Was den Ausbau des öffentlichen Verkehrs anbelangt, so lässt Dortmund keine Wünsche offen. Den Einwohnern und Besuchern stehen von Bus, über Schnellbahn bis zur Stadtbahn grundsätzlich fast alle Arten von öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung, die es überhaupt gibt. So ist es ein Leichtes, durch Dortmund zu fahren. Der Dortmunder Hauptbahnhof ist über die Haltestelle DO Hauptbahnhof sowohl mit den Stadtbahnlinien U41, U45, U47 und U49 als auch zahlreichen Buslinien und der Schnellbahnlinie S30 an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Mit allen vier Stadtbahnlinien gelangen Besucher bequem in die Innenstadt. Am besten steigt man an der Haltestelle Kampstraße oder Stadtgarten aus. Zudem fährt auch der Airport Express zum Hauptbahnhof und zwar stündlich und in nur knapp 20 Minuten.

Die sogenannte Stadtbahn Dortmund besteht aus einem Netz von insgesamt 125 Haltestellen, wovon 27 unterirdisch sind. Sie wird genau wie der Bus von der Dortmunder Stadtwerke AG betrieben und bietet auch eine Anbindung in das umliegende Ruhrgebiet. Damit die Gäste nach einem aufregenden Abend in der Stadt sicher in ihr Hotel kommen, gibt es auch Nachtexpresslinien. Abhängig davon, wie lange der Aufenthalt in Dortmund dauern soll, empfiehlt es sich, ein 24-Stunden- oder 48-Stunden-Ticket zu lösen, das umso günstiger wird, je mehr Personen mitfahren. Es ist für die Stadtbahn und auch den Bus gültig. Für einen Erwachsenen kostet das 24-Stunden-Ticket 7 Euro. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos.In Dortmund steht für sportliche Besucher auch das Metropolradruhr zur Verfügung und zwar an ganzen 60 Ausleihstationen, die über die gesamte Stadt verteilt sind.

Auch am Hauptbahnhof steht eine Ausleihstation des Metropolradruhrs bereit. Man muss sich lediglich über die App, Hotline oder das Terminal registrieren, um den Entriegelungscode für das Radschloss zu erhalten. Schon kann man losradeln und zwar für 1 Euro pro 30 Minuten bzw. 9 Euro pro Tag.

 

Dortmund besichtigen

Nun geht es aber auf zur Stadterkundung. Am besten beginnt man mit der Besichtigung Dortmunds direkt am Hauptbahnhof. Zunächst überquert man den Königswall in Richtung Süden und biegt dann in die Kampstraße ein. Diese führt in nur 5 Minuten Gehzeit direkt an den Alten Markt. Dieser Platz diente bereits im 12. Jahrhundert als Treffpunkt für Kaufleute und Handwerker, heute bildet er das Herz der Dortmunder Innenstadt und gilt als die wichtigste Einkaufs- und Flaniermeile mit zahlreichen Restaurants und Geschäften.

Im Nordosten des Platzes erhebt sich der im Jahr 1901 erbaute Bläserbrunnen. Vom Alten Platz geht es dann weiter in Richtung Süden zum Stadtgarten. Dieser lädt zum Verweilen und Erholen ein und lockt vor allem mit dem Gauklerbrunnen. Bevor man aber in den Stadtgarten hineingeht, empfiehlt es sich, einen kurzen Abstecher zum Rathaus zu machen, das am Friedensplatz liegt und 1955 erbaut wurde. Durchläuft man dann den Stadtgarten in südwestlicher Richtung, kommt man direkt am Theater Dortmund vorbei. Dieses Fünf-Sparten-Haus, das als Opern-, Ballett-, Konzert-, Schauspiel- und Theaterhaus dient, bietet alljährlich zahlreiche Aufführungen.Für Fußballfans ist natürlich ein Abstecher zum Deutschen Fußballmuseum ein absolutes Muss. Dieses liegt gleich neben dem Hauptbahnhof und wurde erst 2015 vom DFB eröffnet.

Alternativ ist aber auch ein Besuch im Fußballstadion Signal Iduna Park empfehlenswert, das ganz einfach über die U42 erreicht werden kann. Abends, nach einem langen Besichtigungstag voller neuer Eindrücke, geht es dann wieder zurück in die Innenstadt zum Alten Markt, wo man in einem der zahlreichen Restaurants von traditionsreicher und bodenständiger Küche bis hin zu modernen und veganen Essenskreationen alles bekommt, was das Herz oder der Magen begehrt. Zahlreiche Biergärten sind vor allem auch entlang der Kleppingstraße zu finden.

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