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Hauptbahnhöfe Hannover Hbf, Hannover Messe
Bahnunternehmen DB, DB-SNCF
Flughäfen Flughafen Hannover-Langenhagen
Öffentlicher Verkehr Zug, S-Bahn, Bus, Taxi
Fahrkarten und Rabatte

Niedersachsen Ticket, DB BahnCard

 

Hannover liegt an der Leine, ist mit 500.000 Einwohnern die Hauptstadt von Niedersachsen und breitet sich am südlichen Rand des Norddeutschen Tieflandes aus. Wer mit dem Zug nach Hannover fährt, auf den wartet eine abwechslungsreiche Landschaft. Vom platten Land kann hier keine Rede sein. Teutoburger Wald, Wesergebirge oder ein Teil des Siebengebirges bergen so manches Geheimnis. Dort sollen, so geht die Kunde, einige Märchenfiguren der Gebrüder Grimm zuhause gewesen sein, wie etwa Schneewittchen, Dornröschen oder Rapunzel. Weniger geheimnisvoll, dafür künstlerischer waren Maler wie Batty, Jahns oder Strack, die sich von der Landschaft des Weserberglandes faszinieren ließen. Sie setzten sich dort vor die Staffelei und hielten die romantische Landschaft auf der Leinwand fest. Hannover is eine Großstadt und vor allem durch das größte Messegelände der Welt bekannt, auf dem unter anderem die Technologiemesse CeBIT stattfindet. Historische Bauten und eine charmante Altstadt sind die Besuchermagneten der Stadt. Auch die barocken Herrenhäuser Gärten zählen zu den Highlights von Hannover.

Mit dem Zug nach Hannover

Der erste Bahnhof in Hannover wurde 1843 lediglich als Provisorium errichtet. Aber dafür war er der erste Durchgangsbahnhof in einer größeren Stadt in Deutschland. Ab 1845 wurde dann ordentlich gebaut und ein romantisch-klassizistischer Bau entstand. Weil das Reiseaufkommen aber weiter anstieg, musste bald wieder vergrößert werden. Der Nachfolgebau entstand 1879 und die Architekten entschieden sich beim Bau für den Stil der Neorenaissance.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude fast komplett zerstört, die Fassade konnte jedoch erhalten werden. Damit wurde auch der Architekturstil beibehalten.

Zur Expo 2000 wurde der Bahnhof wieder einmal umgebaut, allerdings wurde die Fassade nicht angetastet. Dafür können sich die Passagiere über Aufzüge für die Bahnsteige freuen. Besonders interessant ist die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, die halb unterirdisch, später oberirdisch in die Fußgängerzone führt. Hannovers Hauptbahnhof ist der wichtigste der Stadt und gehört zu den bedeutendsten in Deutschland. ICEs und ICs verkehren auf dem zwölfgleisigen Kreuzungsbahnhof im Stundentakt.

Rund 250 000 Reisende nutzen täglich die Zugverbindungen. Zudem sind im Großraumbereich Hannovers mehrere Regionalbahnen im Einsatz. Von Hannover bis Augsburg benötigt der ICE knapp 5 Stunden. Mit ICE und EC kommt man in rund 6 Stunden nach Prag. Der Intercity, der französische Hochgeschwindigkeitszug Thalys und der Eurostar fahren in 8,5 Stunden nach London.

 

Öffentliche Nahverkehr in Hannover

Am öffentlichen Nahverkehr in Hannover gibt es nichts zu bemängeln. U-Bahn und S-Bahn, Busse und Regionalzüge bringen Reisende in alle Himmelsrichtungen. Am Hauptbahnhof stehen Taxis und an der Radstation kann man sich einen Drahtesel leihen. Und als Besonderheit warten dort Fahrradtaxis.Mit den Stadtbahnen ist man schnell und direkt in ganz Hannover unterwegs. Die Bahnen fahren auch in Außenbezirke wie Garbsen oder Sarstedt.

Für einen Ausflug ins Umland nimmt man am besten S-Bahnen und Regionalzüge. Das gut ausgebaute Busnetz verbindet Orts-und Stadtteile. Tickets können ganz einfach per App gekauft werden. Dadurch, dass der Hauptbahnhof mitten in der historischen Altstadt liegt, kann man die Wege locker zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen. Wer sich eine ganz bestimmte Sehenswürdigkeit vornehmen möchte, kann sich ein Einzelticket für 4.40 Euro kaufen. Bis zu zwei Stunden kann man damit Busse und Bahnen nutzen. Günstiger und für weiter entfernte Strecken geeignet ist das Tagesticket für 4,30 Euro Nachtschwärmer profitieren vom Nachtsternverkehr. An den Wochenenden, inklusive Freitag, ist man rund um die Uhr mobil.

Ein spezieller Taxiservice bringt einen sogar bis zur Haustür. Für Frauen gibt es Frauennachttaxis. Und falls einige Linien nur begrenzt zur Verfügung stehen, kann man den Rufbus oder ein Ruftaxi wählen. Mehr Nahverkehr geht wirklich nicht.

 

Eine Zugreise nach Hannover

Kaum hat man den Zug nach Hannover verlassen, steht man quasi mitten in der Geschichte Hannovers. Wenn man vom Bahnhof aus Richtung Leine marschiert, die mitten durch die Stadt fließt, kommt man in der Fußgängerzone am Schillerdenkmal vorbei, keine 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Schräg gegenüber steht seit 35 Jahren ein griesgrämig blickendes Paar mit Regenschirm.Was allerdings nicht bedeutet, dass es in Hannover ständig regnet. Die Skulpturen stammen von der Hannover Künstlerin Ulrike Enders.

Wer jetzt einen Schlenker nach links macht, hat nach wenigen Metern die Marktkirche, eines der Wahrzeichen Hannovers, vor sich. An der Fassade fällt eine Sonnenuhr aus dem 14. Jahrhundert auf. Rund um die Kirche verteilen sich Skulpturen, eine davon zeigt Martin Luther. Von der Kirche kommt man in 4 Minuten zum Leineschloss. In der klassizistischen Schlossanlage direkt am Fluss residierten von 1837 bis 1866 die Könige von Hannover. Heute hat der Landtag dort seinen Sitz. Rechts davon steht das Historische Museum. Die drei Abteilungen des Museums zeigen die Entwicklung Hannovers vom Fürstentum zum Königreich.

Und wie sich aus einer kleinen Dorfsiedlung einen pulsierende Metropole entwickelte. Kurz bevor eine phantastische Grünlandschaft, in deren Mitte der Maschsee plätschert, das Auge erfreut, sollte man noch einen Blick ins Sprengelmuseum werfen, das auf dem Weg liegt. Dort hängen vor allem Gemälde des 20. Jahrhunderts. Darunter Werke von Macke, Marc oder Kirchner. Auf dem Maschsee, einem künstlich angelegten See, kann man auf Ausflugsschiffen die Gegend erkunden oder zum Schwimmen ins Strandbad wandern. Nicht vernachlässigen sollte man bei einem Besuch in Hannover die einheimische Küche. Calenberger Pfannenschlag oder Gersterbrot, Zungenragout oder Bouillonwurst sind durchaus etwas für verwöhnte Zungen.

Für Trinkfeste gibt es die Lüttje Lage, eine Mischung aus Bier und Korn. Das wird aber nicht einfach so hinuntergekippt. Dafür gibt es eine spezielle Trinkweise: Für Bier und Korn steht jeweils ein Glas bereit. Damit man nichts falsch macht, am besten von den Einheimischen vortrinken lassen.

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