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Die Ukraine ist vor allem eins: ungebändigte und unverfälschte Natur. Wer mit dem Bus in die Ukraine fährt, durchquert weite Steppen, riesige Agrargebiete mit Weizen,- Obst- und Gemüseanbau. Leuchtend gelbe Sonnenblumenfelder, die Blume ist die Nationalpflanze der Ukraine, stehen im Wettstreit mit dem Blau des Himmels. Die letzten Urwälder Europas, die zum Weltnaturerbe gehören, findet man in den Karpaten. In den Naturschutzgebieten tummeln sich Kraniche, Strauße, Bären und Wölfe. Sogar kleine Affen leben dort. Den vom Aussterben bedrohten Przewalski-Pferden ist in Askanja-Nowa ein Schutzraum eingerichtet worden. Vor dem Hintergrund dieser überwältigenden Natur treten Städte fast in den Hintergrund. Was den kostbaren Sehenswürdigkeiten in Kiew oder Odessa nicht gerecht würde.

Busfahrt nach Kiew

Kiew lieg zu beiden Seiten des Dnjepr, ist die Hauptstadt der Ukraine und, wie das gesamte Land, äußerst geschichtsträchtig, wie eine Busfahrt nach Kiew zeigt. Die Geschichte dieser Millionenmetropole begann mit indogermanischen Völkern in der Antike, die Gründung der Stadt wird um 840 vermutet. Kiew hat eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten, die zum Weltkulturerbe gehören. Der ZOB in der Moskauer Straße liegt verkehrsgünstig, sodass man eine der schönsten Kirchen Kiews anschauen kann: die Sophienkathedrale, gebaut nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Konstantinopel. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke europäisch-christlicher Kultur. Am Westufer des Dnjepr liegt das Höhlenkloster, eine architektonische Farbsymphonie aus Gold, Weiß und Grün. Sehenswert ist in einem Teil des Klosters das Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine. Als kulturelles Zentrum hat Kiew ohnehin viele sehenswerte Museen. Darunter das Nationale Historische Museum, das Nationale Kunstmuseum oder Museum für westliche und orientalische Kunst.

 

Busfahrt nach Odessa

Die Busreise nach Odessa offenbart den starken Kontrast zu Kiew. Die Hafenstadt am Schwarzen Meer ist eine Nahtstelle zwischen Orient und Okzident und zeigt sich charmant kosmopolitisch. Dank des milden Klimas mit entsprechender Vegetation könnte man sich auch im Süden Frankreichs oder Spaniens wähnen. An den schönen Stränden warten hippe Cafés auf Gäste. Vom Busbahnhof aus gelangt man rasch in die Altstadt, die fast vollständig intakt ist. Die Verbindung zwischen Hafen und Altstadt ist gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt: die Potemkin‘sche Treppe, 142 m lang, mit 192 Stufen. Sie wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts gebaut. Oberhalb der Treppe steht ein Denkmal für den Herzog von Richelieu, der sozusagen in die Altstadt bittet. Nun begegnet man prächtigen Palästen, klassizistischen Bauwerken, üppigen Barockgebäuden und wunderschönen Jugendstilhäusern. Sehenswert ist auch die Panteleimon-Kathedrale mit ihren auffälligen Silberkuppeln. Ein Bummel über den Boulevard Deribasovskaya lohnt sich ebenfalls. Auf der Flaniermeile gilt: sehen und gesehen werden.

 

Beliebte Busstrecken in der Ukraine

Vielleicht ist es die kürzeste Busstrecke der Welt, aber bei einem Besuch in Odessa kommt man nicht drum herum. Von Odessa zum Sieben Kilometer Bazaar. Der Ort hat keinen Namen, denn er gehört zu Odessa. Und er ist der größte Freiluftmarkt Europas. Er heißt so, weil er sieben Kilometer von Odessa entfernt liegt. Rein theoretisch könnte man sogar zu Fuß gehen. Dieser Markt der Superlative ist mehr als 100 Fußballfelder groß und dort gibt es alles, einfach alles. Auf klapprigen Tischen und verwitterten Holzkisten bieten tausende von Kleinhändlern ihre Ware feil. Von der Handcreme bis zur Antiquität. Fälschungen gehören hier zum guten Ton. „Fast original“, ist die Aussage, wenn man sich für ein Produkt interessiert. Aber man muss ja nichts kaufen, man muss es nur gesehen haben.

Deutlich länger dauert die traumhaft schöne Busfahrt von Odessa nach Vilkovo. Eigentlich ist sie nach 4 Stunden zu Ende. Aber da man sie nur einmal macht, unbedingt die längere Strecke wählen. Dann kann man nämlich 6 Stunden am Schwarzen Meer entlangfahren und die hübschen Dörfer und weiten Felder auf der rechten Seite bewundern. Hinter Odessa geht es zunächst nach Tschornomorsk, weiter nach Satoka und Prymorske. Von Tusly geht es nach Zhovtyi Yar. Von dort ist der herrliche Lagoons National Nature Park zu sehen, ein riesiges Naturschutzgebiet mit unzähligen Flamingos und anderen Wasservögeln. Dann ist man auch schon in Vilkovo. Zahllose kleine Kanäle durchziehen das malerische Dorf, sodass der Beiname „Venedig der Ukraine“ passender nicht sein könnte. Da die Kanäle fast 50 Prozent der Stadtfläche beanspruchen, sind Boote die wichtigsten Verkehrsmittel des Ortes.

 

Internationale Routen in die Ukraine

Man muss sich Zeit nehmen für die Busreise von Berlin nach Odessa. Aber wen kümmert´s. Dafür fährt man mit dem Flixbus durch die Weiten Polens, vorbei an Moldawien, bis man Odessa erreicht. Schon hinter Berlin führt die Strecke durch faszinierende Naturlandschaften. In die Luckenwalder Heide, das Biosphärenreservat Spreewald, den Naturpark Niederlausitz und die Elsterniederung. So viel Natur hat Deutschland. Über die Grenze geht es ins polnische Bunzlau, bekannt für Bunzlauer Keramik. Weiter führt die Fahrt nach Wroclav (Breslau), der viertgrößten Stadt Polens. Eine wechselvolle Geschichte prägt die Metropole, die einst zu Preußen und Österreich gehörte. So war das Breslauer Stadtschloss einst Residenz der preußischen Hohenzollern. Nach Kattowice kommt Krakau mit seiner historischen Altstadt und zahlreichen Baudenkmälern. Hinter Przemyśl geht es über die Grenze in die Ukraine. Die Route führt durch Lwiw (Lemberg), berühmt für architektonische Meisterleistung der Renaissance, des Barocks, Klassizismus, Historismus, Jugendstils und des Art déco. Nach 30 Stunden und 30 Minuten hat man Odessa erreicht.

Für die Fahrt mit dem Bus von Köln nach Kiew benötigt der Flixbus je nach Route etwa 35 Stunden 30 Minuten. Die Fahrt geht über Hannover und Berlin oder über Wien und führt durch Polen bis in Ukraines Hauptstadt Kiew. Landschaftlich betrachtet eine hochinteressante Reise, die durch die unterschiedlichsten geographischen Gebiete führt. Die Busse fahren aufgrund der Reiselänge nur einmal pro Tag. Der Bus fährt zwar in der Regel direkt durch, mit diversen Stopps versteht sich. Aber auf manchen Strecken und an manchen Wochentagen sind keine Direktverbindungen möglich. Umsteigen muss man dann in Wien Dortmund oder Nürnberg. Abfahrt ist je nach Wochentag zwischen 03:00 Uhr und 07:00 Uhr. Das hängt vom Abfahrtsort ab. Die Busse starten entweder von Köln Nord, Leverkusen oder Köln Süd, Airport aus. Die Strecke wird außerdem nicht täglich befahren, sodass man bei der Buchung nachfragen muss, wann genau an welchen Wochentagen ein Bus fährt.

 

Bustypen in der Ukraine

Mit Ecolines, Infobus, Busfor oder FOP Muzyka VV kann man quer durch die Ukraine reisen. Weil das Streckennetz noch nicht so gut ausgebaut ist, sind die einzelnen Routen relativ schnell ausgebucht. Sobald man weiß, wann man in der Ukraine wohin will, sollte man frühzeitig buchen, am besten gleich von der Heimatstadt aus, damit nicht nur der Sitzplatz gesichert ist, sondern auch der Abfahrtstag. Ecolines bedient übrigens nicht nur die Strecken in der Ukraine, sondern fährt auch nach Litauen und Russland sowie in europäische Großstädte. Generell muss man sich darauf einstellen, dass es pro Tag nicht allzu viele Verbindungen von Stadt zu Stadt gibt und an manchen Tagen werden gewisse Strecken gar nicht bedient.

Auch wenn das Streckennetz noch nicht flächendeckend ausgebaut ist, so ist doch die Ausstattung der Busse sehr gut. Sie haben alles, was man auf kleineren Strecken und bei Überlandfahrten benötigt. Von verstellbaren Sitzen über Klimaanlage bis hin zu Ladestationen für Laptops und Smartphones. Manche Busse bieten sogar einen Unterhaltungsservice an Bord. Wer darauf Wert legt, sollte sich vorab erkundigen. Die meisten Busunternehmen gestatten bis zu 30 kg Gepäck. Auf längeren Strecken sollte man sich mit Proviant und Getränken eindecken, da es solche Angebote nicht immer an Bord gibt. Aber selbstverständlich stehen in den modernen Überlandbussen Toiletten zur Verfügung.

In den Großstädten wie Kiew und Odessa ist das Nahverkehrsnetz gut ausgebaut. Odessa bietet ein hervorragendes Straßenbahnnetz. So sind selbst weiter entfernte Stadtteile leicht zu erreichen. Auch die Linien- und Trolleybusse versorgen die gesamte Stadt. Allerdings sind sie seltener in Einsatz als die Straßenbahnen. Es gibt auch zahlreiche Taxis, die man einfach vom Straßenrand herbeiwinken kann. Mit einer Kabelbahn kann man in 5 Minuten zum Strand gondeln. Das beste Nahverkehrsmittel in Kiew ist die U-Bahn, die zu Stoßzeiten alle 30 Sekunden fährt. Ansonsten liegt der Takt zwischen 2 und 4 Minuten. Bei den Bussen muss man sich darauf einstellen, dass sie relativ unregelmäßig fahren.

 

Unterschiedliche Tickets in der Ukraine

Schnell und sensationell preisgünstig kommt man durch Kiew mit der Metro, egal ob stadtein- oder auswärts. Dafür benötigt man spezielle Chips, die an Metrostationen oder Automaten jeweils am Eingang verkauft werden. So eine Münze kostet 4 Hrywnja, das sind etwa 20 Cent. Und damit kann man so lange mit der U-Bahn fahren, wie und wohin man möchte, umsteigen inklusive. Ebenso billig sind andere Verkehrsmittel wie O-Busse und Busse sowie Straßenbahnen, die rechts und links des Dnjepr fahren. Hier gibt es keine Münzen, sondern Tickets für 3 Hrywnja. Tageskarten werden nicht angeboten, bei den Preisen ist das aber auch nicht nötig.

Wie in so vielen Ländern, so gilt auch für die Ukraine: Hauptreisezeit meiden. Es ist nicht nur teurer, sondern auch voller. Das gilt insbesondere für die Hafenstadt Odessa, weil sich alles am Strand rekeln möchte. Generell aber sind die Busfahrten günstig. Eine 6-stündige Fahrt von Kiew nach Odessa kostet knapp 13 Euro. Und wer von Kiew aus nach Poltawa fährt, um sich das beeindruckende Kreuzerhöhungskloster aus dem 17. Jahrhundert anzuschauen, bezahlt für die 5-stündige Fahrt gerade einmal knapp 7 Euro. Vom ZOB in Kiew starten die meisten Überlandbusse. Da viele Mitarbeiter an den Verkaufsstellen kein Englisch sprechen, ist eine Online-Reservierung sinnvoll.

Mit einer Buchung über Trainline lassen sich günstige Tickets schnell und unkompliziert buchen. Nur wenige Klicks und schon hat man seine Fahrkarte zum gewünschten Ziel. Zunächst Abreiseort und Ankunftsort eingeben. Wählen, ob man ein Oneway-Ticket möchte oder gleich eine Rückfahrkarte buchen will. Den Reisetag sucht man sich in der Monatsübersicht des Kalenders aus. Falls mehrere Personen an der Reise teilnehmen, Anzahl und deren Alter angeben. Ist alles eingegeben, auf den Suchen-Button klicken, sodass man zu den Reisezeiten kommt und seine Abfahrtszeiten wählen kann. Jetzt nur noch buchen und bezahlen. Das geht mit Visa, Mastercard, Amex und PayPal.

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