Tag 1: Freitag

18:00 Uhr Ankunft in Paris

Abends kommen Sie in der Hauptstadt Frankreichs an. Paris hat nicht einen zentralen Hauptbahnhof, sondern sechs große Kopfbahnhöfe. Wenn Sie zum Beispiel mit dem Zug von Köln Hbf nach Paris fahren, erreichen Sie den Pariser Gare du Nord mit einer Direktverbindung. Wenn Sie aus dem Süden Deutschlands anreisen – zum Beispiel von Stuttgart Hbf nach Paris – sind gelangen Sie mit einer schnellen Verbindung an den Gare de L‘Est. Wer von der Schweiz nach Paris fährt, kommt hingegen am Gare du Lyon an und braucht beispielsweise von Genf nach Paris nicht umsteigen.

19:00 Uhr: Restaurant Le Poulbot

Ein schöner Einstieg in Ihr Wochenende in Paris ist ein Abendessen im berühmten Künstlerviertel Montmartre. Dort fühlten sich auch schon Salvador Dalí und Vincent van Gogh wohl. Das Restaurant Le Poulbot kredenzt französische Küche mit einem mediterranen Einschlag, denn der Koch kommt ursprünglich aus der Toskana. Die Einrichtung ist einladend im typisch französischen Bistro-Stil mit Holztischen und -stühlen. Neben einer erlesenen Weinkarte gibt es zudem Craft-Bier. Nach dem Essen können Sie noch durch die kleinen Gassen von Montmartre und über den berühmten Place du Tertre flanieren.

3 Rue Poulbot, 750018 Paris

21:00 Uhr: Sacré-Coeur

Einen der schönsten Ausblicke auf Paris haben Sie vom Platz vor der imposanten weißen Basilika Sacré-Coeur aus, die sich auch im Viertel Montmartre befindet. Besonders schön, wenn bei Nacht alle Lichter der Stadt leuchten. Zudem können Sie hier Straßenkünstler bei ihren sehr unterschiedlichen Darbietungen zuschauen. Ein magischer Ort, der Sie in seinen Bann ziehen wird. Hier spielten auch einige Szenen des Films „Die fabelhafte Welt der Amélie“.

1 Parvis du Sacré-Coeur, 750018 Paris

23:00 Uhr: Nachtleben in Pigalle

Von der Basilika Sacré-Coeur sind es nur wenige Gehminuten nach Pigalle. Das berühmt-berüchtigte Viertel wurde schon oft besungen – wie zum Beispiel von Bill Ramsey 1961. Dort steht zudem das traditionsreiche Cabarets Moulin Rouge, das bereits 1889 eröffnet wurde. Am besten spazieren Sie entlang des Boulevard de Clichy, um einen Eindruck zu gewinnen. Denn Pigalle ist nicht mehr nur Rotlichtviertel, sondern es haben sich auch immer mehr hippe Bars und Clubs angesiedelt wie zum Beispiel das Glass. Hier können Sie ihren ersten Abend in Paris bei einem raffinierten Cocktail ausklingen lassen.

Glass, 7 Rue Frochot, 75009 Paris

 

Tag 2: Samstag

09:45 Uhr: Bootsfahrt auf dem Canal Saint-Martin und der Seine

Der Morgen beginnt entspannt mit einer Bootsfahrt. So gelangen Sie in kurzer Zeit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten – perfekt für einen Kurztrip nach Paris. Die Fahrt mit Paris Canal startet am Ablegesteg des Parc la Vilette und führt zunächst durch den romantischen Canal Saint-Martin. Dieser ist durch eine unterirdische Verbindung mit der Seine verbunden. Schon diese Durchfahrt in der Dunkelheit ist ein Erlebnis für sich. Danach fahren Sie vorbei an der Ile de la Cité, auf der die Kathedrale Notre-Dame steht. Weiter geht es über den Louvre zum Musée d'Orsay, wo Sie schließlich von Bord gehen.

12:30 Uhr: Galette Café

Nach der Bootsfahrt knurrt Ihnen sicher der Magen. Die richtige Zeit, um eine echte französische Spezialität zu probieren. Dafür bekannt ist das Galette Café, das sich zudem in unmittelbarer Nähe zum Musée d‘Orsay befindet. Galette werden traditionell aus Buchweizenmehl hergestellt und sind die bretonische Variante der allseits bekannten Crêpes. Alle Zutaten in dem gemütlich eingerichteten Café sind bio und dazu ist Buchweizenmehl auf natürliche Art und Weise glutenfrei.

2 Rue de l‘Université, 75007 Paris

13:30 Uhr: Musée d‘Orsay

Jetzt sind Sie ausreichend gestärkt für einen Museumsbesuch. Im Musée d‘Orsay ist nicht nur die Kunst interessant, die sich darin befindet, sondern auch das Gebäude selbst. Dieses wurde als Bahnhof, der anmutet wie ein Palast, für die Weltausstellung 1900 gebaut. Heute beherbergt er das Musée d‘Orsay, das international für seine großartige impressionistische Kunstsammlung bekannt ist. Dabei können Sie hier alle Formen von Kunst bewundern – von Malerei über Bildhauerei bis hin zu Fotografie.

1 Rue de la Légion d‘Honneur, 75007 Paris

16: 00 Uhr: Jardin des Tuileries

Nach den vielen Eindrücken im Museum, können Sie im gegenüberliegenden Jardin des Tuileries entspannen. Um dorthin zu gelangen, überqueren Sie einfach zu Fuß die Pont Royal und schon sind Sie mitten im Grünen. Namensgebend für den Garten waren die Ziegeleien, welche sich früher an Ort und Stelle befanden. Seine heutige Form als Barockgarten erhielt er 1664. Charakteristisch sind die vielen Statuen von unter anderem Rodin, Giacometti oder Maillol. Besonders beliebt zum Ausruhen sind die Stühle am Rande der beiden Wasserbecken.

113 Rue de Rivoli, 75001 Paris

17:00 Uhr: Place de la Concorde

Wenn Sie den Jardin de Tuileries in Richtung Westen durchqueren, kommen Sie auf den Place de la Concorde. Dort können Sie erstmal eine Runde mit dem Riesenrad fahren, um den Platz und seine Umgebung aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Auffällig ist vor allem der Obelisk von Luxor, der aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. stammt. Er wurde hier im Jahre 1836 im Zuge der Umgestaltung des Platzes aufgestellt. Denn zunächst war der im Jahre 1772 angelegte Platz bekannt für die Exekutionen, die hier während der Französischen Revolution durchgeführt wurden.

Place de la Concorde, 75008 Paris

18:30 Uhr: Champs-Elysées

Am Place de la Concorde beginnt die berühmte Champs-Elysées, die sich bis zum Triumphbogen erstreckt. Auf der breiten Prachtstraße finden auch regelmäßig Militärparaden statt wie zum Beispiel zum französischen Unabhängigkeitstag am 14. Juli. Außerdem reihen sich in der Umgebung der Champs-Elysées Luxus-Boutiquen sowie Edel-Restaurants und schicke Bars und Clubs aneinander. Ideal um einzukaufen oder den typisch französischen Aperitif Kir Royal – Champagner gemixt mit dem Likör Creme de Cassis – in der Buddha Bar zu trinken.

8-12 Rue Boissy d'Anglas, 75008 Paris

19:00 Uhr: Triumphbogen

Ein gelungener Abschluss für Ihren Spaziergang durch die Champs-Elysées ist der Blick vom Triumphbogen. So haben Sie die beste Sicht auf die sternförmig angeordneten Straßen und die architektonische Finesse, die Paris ausmacht. Der Triumphbogen wurde im Auftrag von Napoleon 1806 erbaut und ist immer noch der größte Torbogen der Welt. Wer mehr über die Geschichte des Bogens erfahren will, kann das Museum im Inneren besichtigen.

Place Charles du Gaulle, 75008 Paris

20:30 Uhr: Pont des Arts

Abendessen mal anders: Vor allem am Wochenende treffen sich die Pariser abends auf der Fußgängerbrücke Pont des Arts, um den Blick auf die Ile de la Cité zu genießen. Dazu passen ein guter Rotwein und ein Baguette mit Salami. Oft gibt es einige Leute, die auf der Gitarre spielen. Die Pont des Arts war die erste Eisenbrücke, die in Paris gebaut wurde. Sie wurde im Jahre 1804 fertiggestellt.

Vom Quai de Conti zum Quai de François Mitterrand, 75006 Paris

23:00 Uhr: Trocadéro und Eiffelturm

Krönender Ausklang eines erlebnisreichen Tages in der Stadt der Liebe ist der Blick vom Trocadéro auf den Eiffelturm, das unumstrittene Wahrzeichen von Paris. Er wurde in rund zwei Jahren für die Weltausstellung 1889 gebaut. Wenn es dunkel wird, funkelt der Eiffelturm seit dem Jahr 2000 zu jeder vollen Stunde. Am besten schauen Sie das Spektakel bei einem Bier oder einem leckeren Cocktail in der traditionellen Brasserie Le Malakoff an.

6 place du Trocadéro, 75116 Paris

 

Tag 3: Sonntag

10:00 Uhr: Marché aux Puces de Vanves

Die meisten Paris-Besucher gehen auf den Flohmarkt in Saint-Quen, daher gibt es hier auch nicht mehr viele Schnäppchen zu ergattern. Viel bessere Preise und allerlei Kuriositäten finden Sie auf dem Marché aux Puces de Vanves. Vor dem Bummel können Sie sich direkt auf dem Markt mit einem Kaffee und einem kleinen Frühstücksimbiss stärken.

Avenues Georges Lafenestre und Marc Sangnier, 75014 Paris

13:00 Uhr: Le Dôme du Marais

Nach Ihrem Vormittag auf dem Flohmarkt führt Sie Ihr Weg in das Marais-Viertel. Dort können Sie der neuen Lieblingsbeschäftigung der Pariser frönen – dem Brunch. Früher war das klassische Frühstück Café au Lait und ein Croissant. Aber jetzt ist auch der internationale Trend in Frankreich angekommen – eine sehr originelle Location für einen gemütllichen Sonntagsbrunch ist das Restaurant Le Dôme du Marais, das in einer ehemaligen Pfandleiherei residiert. Hingucker ist die Glaskuppel, die das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ziert.

53 Bis Rue des Francs Bourgeois, 75004 Paris

15:00 Uhr Centre Pompidou

In nur wenigen Minuten erreichen Sie vom Le Dôme du Marais das Centre Pompidou. Gehen Sie vorbei am farbenfrohen Strawinski-Brunnen mit 16 bunten Skulpturen und Wasserspielen. Danach können Sie das Nationalmuseum für moderne Kunst, das sich im Centre Pompidou befindet, anschauen. Unter anderem werden hier berühmte Werke von Andy Warhol ausgestellt. Das Centre Pompidou ist selbst auch ein Zeugnis moderner Architektur des 20. Jahrhunderts: Charakteristisch ist die extravagante Glasfassade mit riesigen Röhren und den Außenrolltreppen.

Place Georges-Pompidou, 75004 Paris

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